Öl-Brennwerttechnik

 

Ölheizungen bieten eine gute Kombination aus Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit - besonders in Kombination mit Solaranlagen.

Bei der Verbrennung freigesetzte Wärme, in Form von Wasserdampf, verdampft bei herkömmlichen Ölheizungen über dem Schornstein. Durch spezielle Brennwerttechnologien kann man sich auch diese Energie zunutze machen und erreicht somit einen Normnutzungsgrad von über 100% !

Im direkten Vergleich zur modernen Öl-Niedertemperaturtechnik kann man eine Heizöl-Ersparnis von rund 10% verbuchen. Auch gegenüber herkömmlicher Standard-Heizkesseln verbraucht ein moderner Öl-Brennwertkessel bis zu 30% weniger Heizöl. 

Ein Pluspunkt, der ebenfalls für eine Modernisierung spricht, ist der geringe technische Aufwand. Die Überprüfung der neuen feuchtigkeitsunempfindlichen. übderdruckdichten Abgasanlage, erfolgt durch den Schornsteinfeger.  Die Wartung erfolgt alle 2 Jahre.

Eine Kombination mit erneuerbaren Energien ist problemlos möglich. Neben einer Beimischung von bis zu 10% Bio-Öl ist auch der Anschluss einer Solaranlage möglich.

Wer die Sonne anzapft, erhält von ihr keine Rechnung, denn sie liefert die Wärme frei Haus. Deshalb sollte bei einer Heizungsmodernisierung auch die Installation einer Solarthermieanlage in Betracht gezogen werden. Im Verbund mit einem effizienten Öl-Brennwertgerät kann der bisherige Heizölverbrauch um bis zu 40 Prozent reduziert werden. Rund drei Viertel der Einsparung gehen auf das Konto der Öl-Brennwertheizung, den Rest steuert die Sonne bei.

Die Sonnenenergie kann dabei nicht nur zur Warmwasserbereitung, sondern auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden. Dafür werden eine größere Kollektorfläche und ein spezieller, möglichst großer Speicher benötigt, in dem die Sonnenwärme bevorratet wird. So wird im Frühjahr und Herbst das Haus zum Großteil mit solar gewonnener Wärme versorgt. Im Winter kann die Sonnenenergie den Heizkessel bei der Wassererwärmung unterstützen. Wer möchte, kann auch einen Holzkaminofen an das Heizungssystem anschließen.

Sie zahlen nur, wenn Sie Wärme brauchen
Selbst die beste Solaranlage kann in unseren Breiten die Wärmeversorgung eines Gebäudes nicht ganzjährig bewältigen. Als guter Partner gilt unter Fachleuten die Öl-Brennwertheizung. Diese technisch ausgereifte Kombination hält auch in puncto Wirtschaftlichkeit dem Vergleich mit anderen Heizsystemen stand.

Ein zusätzlicher Pluspunkt der Öl-Solar-Heizung: Wenn genügend Sonne vorhanden ist, schaltet sich die Ölheizung ab und die Solaranlage deckt alleine - und zum Nulltarif - den Wärmebedarf. Bei leitungsgebundenen Energieträgern hingegen fallen auch in den warmen Monaten die regelmäßigen Grundgebühren an, ob Brennstoff verbraucht wird oder nicht.

(Eine Information des IWO)